Programm

Do. 23.11.17, 20 Uhr: Iggy Pop – Gimme Danger (im Club Bambule)

Regie: Jim Jarmusch (USA 2017) Doku (108 Min)

Dokumentation von Regisseur Jim Jarmusch über Iggy Pop und dessen legendäre Punkband The Stooges. Jarmusch spart dabei Iggy Pops erfolgreiche Solokarriere in den frühen 1960er-Jahren aus und konzentriert sich zunächst voll und ganz auf die Zeit mit den Stooges ab 1968. Jarmusch zeigt den Aufstieg und frühen Fall der Punkband, deren Musik damals noch weitgehend ignoriert wurde, und vollführt dann einen Zeitsprung in das Jahr 2003. Damals fanden die Stooges nach längerer Pause wieder zusammen. Ein letzter thematischer Schwerpunkt liegt auf dem Jahr 2010, als die Stooges schließlich in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen wurden. Jarmusch vermengt in „Gimme Danger“ Interviews mit Iggy Pop, Gitarrist James Williamson und anderen Zeitzeugen mit Konzertmitschnitten, Grafiken und sogar einigen kurzen animierten Sequenzen.

 


Do. 30.11.17, 20 Uhr: 3 x Aki Kaurismäkki: Wolken ziehen vorüber (im Club Bambule)

Regie: Aki Kaurismäkki (Finnl 1996) mit Kari Vaananen, Kati Outinen, Elina Salo (96 Min)

 

Lauri und Ilona sind ein Ehepaar und verlieren beide ihren Arbeitsplatz. Für die zwei stellt es sich als schwierig heraus, neue Jobs zu finden. Der Straßenbahnfahrer Lauri muss wegen einer Krankheit seinen Führerschein abgeben, die Kellnerin Ilona sei mit 38 zu alt für eine Servicekraft. Da wird sie auf die Idee gebracht, ein eigenes Restaurant aufzumachen. Doch am Anfang läuft das Geschäft zäh. Wird der Laden noch in Schwung kommen oder bleiben Lauri und Ilona auf der Verliererstraße?

„[Seine Filme] sind schlingernde Stimmungsreisen: durch Hochs und Tiefs, durch Abgründe (erst allmählich bemerkt man, dass es vor allem die Abgründe des Selbstzweifels sind) und Erleuchtungen, grundiert von einem scharfkantigen, trockenen Humor.“  epd Film

 


Do. 07.12.17, 20 Uhr: 3 x Aki Kaurismäkki: Ariel (im Club Bambule)

Regie: Aki Kaurismäkki (Finnl 1989) mit Turo Pajala , Matti Pellonpää, Susanna Haavisto (73 Min.)

Ariel ist dem Andenken an die finnische Wirklichkeit gewidmet. Ein Bergwerk wird gesprengt. Taisto Kasurinen verlässt Lappland, als die Mine in der sein Vater und er arbeiten, geschlossen wird. Sein Vater erschießt sich. Taisto steigt in einen amerikanischen Straßenkreuzer und fährt tausende Meilen mit offenem Verdeck nach Helsinki. Dort verliert er sein Geld, findet eine Frau, kommt ins Gefängnis und bricht wieder aus.

„Eine meisterhafte Tragikomödie, die uns trunken macht wie der Griff zum Alkohol an einem depressiven Abend“, urteilte die französische „Libération“ über „Ariel – Abgebrannt in Helsinki“. Der Film ist Roadmovie, Gangsterdrama und Liebesgeschichte zugleich. Aki Kaurismäkis lakonisch knapp erzählte Filmballade über einen arbeitslosen Bergarbeiter begründete zusammen mit dem Kultfilm „Leningrad Cowboys Go America“ in den ausklingenden 80er Jahren den internationalen Ruhm des Autodidakten Aki Kaurismäki, der am 4. April 2017 seinen 60. Geburtstag feierte.“ arte

 


Sa. 16.12.17, 20 Uhr: 3 x Aki Kaurismäkki: Das Leben der Boheme (in der VHS)

Regie: Akki Kaurismäkki (Finnl/D/F 1991) mit Jean-Pierre Léaud, Matti Pellonpää, Evelyne Didi (103 Min)

Drei Möchtegernkünstler kämpfen im Paris des zwanzigsten Jahrhunderts mit Pfiff, Einfallsreichtum und Stil gegen Hunger, Kälte und Einsamkeit: Inspiriert von Henri Murgers Roman „Scènes de la vie de bohème” (1851), erzählt diese melancholische Komödie, die nebenbei gesagt eigentlich ein Melodram ist, vom Leben des Schriftstellers Marcel, des albanischen Malers Rodolfo und des irischen Komponisten Schaunard. Und von ihren Beziehungen zu Mimi und Musette, zwei Schönheiten vom Land, die sich in der Großstadt verlieren.
Nach für ihn untypischen Farbexzessen kehrt Kaurismäki zum stilvollen Schwarz-Weiß zurück. Entstanden ist eine hervorragend fotografierte und mit filmischen Reminiszenzen gespickte Künstlerstudie – angefangen von kleinen, glänzenden Auftritten Sam Fullers und Louis Malles bis zu den hommageartigen Anleihen an den poetischen Realismus von Carné und Renoir.

„Eine lakonisch erzählte, hervorragend fotografierte und von Melancholie durchtränkte Meditation über Kameradschaft und die Macht der Liebe im Überlebenskampf gegen Entfremdung und Kälte.“ Lexikon des internationalen Films

 


Do. 21.12.17, 20 Uhr: Weihnachten mit Open End – Überraschungsfilm (im Club Bambule)

Zur letzten Vorführung in diesem Jahr haben wir uns eine Überraschung ausgedacht. Es sei bloß so viel verraten: Der Film ist ein moderner Klassiker, ein Weihnachtsfilm und sehr komisch…

 


Vorschau:

Sa. 13.01.18, 20 Uhr: The Party