Programm Mai-Juni 2018

Mi. 02.05.18, 19 Uhr: Lange Miles Davis Nacht (im Club Bambule)

In Zusammenarbeit mit der IG Jazz präsentieren wir Miles Davis. Die IG Jazz mit Livemusik und wir mit einem ganz wunderbaren Spielfilm über den großen Musiker.

„Als er einmal zu einem Empfang für verdiente Künstler bei Präsident Bush, dem Älteren, geladen war und die Präsidentengattin ihn so arglos wie ignorant fragte, mit wem sie es zu tun habe, konterte er mit einer feinen Tirade: „Ich habe die Musik unseres Jahrhunderts mehrere Male revolutioniert. Und welches Verdienst haben Sie, außer dass Sie weiß und die Frau des Präsidenten sind?“


Do. 03.05.18, 20 Uhr: Madame – Nicht die feine Art (im Club Bambule)

Regie: Amanda Sthers (F 2017) mit Toni Collette, Harvey Keitel, Rossy de Palma (90 Min)

Das reiche amerikanische Ehepaar Bob und Anne wohnt seit einiger Zeit in Paris und gehört dort zur Oberschicht der Gesellschaft. Im prunkvollen Ambiente ihrer Wohnung laden sie regelmäßig zum Dinner. Doch als Bobs Sohn aus erster Ehe, der Autor Steven, kurzfristig seinen Besuch anmeldet, sitzen 13 Gäste am Tisch – eine Unglückszahl wie die abergläubische Anne befürchtet. Kurz entschlossen bittet sie ihr spanisches Hausmädchen Maria, die Uniform abzulegen und sich als High-Society-Dame auszugeben.

Am Tisch der Reichen und Schönen macht Maria eine unerwartete Bekanntschaft. Neben ihr sitzt der britischen Aristokraten David, mit dem sich Maria gut unterhält. Um sich weiterhin mit David zu treffen, muss Maria die Fassade wahren. Als jedoch Anne darauf aufmerksam wird, wie das junge Glück blüht, wird sie neidisch auf die Beziehung. Denn das eigene Liebesglück mit Ehemann Bob ist schon vor einiger Zeit eingeschlafen. Stück für Stück beginnt die Fassade zu brechen, als Anne versucht, die junge Liebe zwischen Maria und David zu sabotieren.

„Mit ihrem zweiten Spielfilm inszeniert die französische Regisseurin Amanda Sthers („Je vais te manquer“) eine Gesellschaftskritik im Gewand einer modernen Aschenputtel-Geschichte. Dabei baut Sthers auf einen Top-Cast rund um die beiden Hauptdarstellerinnen Toni Collette und Rosy de Palma. Darüber hinaus konnte die französische Regisseurin den tollen Harvey Keitel für ihre Komödie gewinnen.“ kino.de


Sa. 12.05.18, 20 Uhr: On the Beach at night alone (im VHS-Haus)

Regie: Sang-Soo Hong (Südkorea 2017) mit Min-Hee Kim, Young-hwa Seo, Hae-hyo Kwon (101 Min)

Die junge, aufstrebende Schauspielerin Younghee hat gerade die Affäre zu einem verheirateten Mann beendet. In Hamburg, fern von ihrer Heimat Seoul, nimmt sie sich Zeit für sich selbst, um über die Liebe nachzudenken. Bei Spaziergängen in der Hafenstadt fragt sie sich, ob ihr ehemaliger Geliebter noch etwas für sie empfindet und was sie wirklich vom Leben erwartet. Zurück in Korea besucht Younghee die Küstenstadt Gangneung und trifft dort auf alte Freunde. Je weiter der Abend voranschreitet und je mehr Alkohol die Anwesenden zu sich nehmen, desto mehr wandeln sich ihre Gespräche. Anfangs sind es noch gehaltvolle Diskussionen, doch die Nichtigkeiten nehmen überhand. Younghee verlässt das Hotel und flüchtet an einen einsamen Strand… 

„101 Minuten durchgelächelt, zwischendurch oft laut gelacht, danach ein ganzes Stück weiser und einfach nur glücklich.(…) Fazit: War im Kino, bin jetzt glücklich.“ filmstarts.de
67. Berlinale 2017 – Silberner Bär für Kim Minhee (beste Darstellerin)
Los Angeles Film Festival 2017 – World Fiction Award
Jerusalem Film Festival 2017 – Best International Film


Do. 17.05.18, 20 Uhr: In Zeiten des abnehmenden Lichts (im Club Bambule)

Regie: Matti Geschonneck (D 2017) mit Bruno Ganz, Hildegard Schmahl, Sylvester Groth (101 Min)

Frühherbst 1989 in Ostberlin: Urgroßvater Wilhelm Powileit, Ex-Widerstandskämpfer, Exil-Heimkehrer und Stalinist aus vollem Herzen, wird stolze 90 Jahre alt und deswegen richtet seine Frau Charlotte , mit der ihn eine innige Hassliebe verbindet, ihm zu Ehren ein großes Familienfest aus, zu dem nicht nur Verwandte, Freunde und Nachbarn erscheinen, sondern auch Repräsentanten des Arbeiter- und Bauernstaats. Sie alle bringen Blumen vorbei und halten Reden auf den alten Wilhelm, als wäre die DDR-Welt noch heile. Aber ein fest eingeplanter Gast wird schmerzlich vermisst und zwar Enkel Sascha. Kaum einer weiß, dass er sich wenige Tage vorher in den Westen abgesetzt hat. Als die Nachricht auf der Feier die Runde macht, ist das Entsetzen groß…

„„Geschichte wird von den Siegern geschrieben“, heißt es oft und in der Aussage schwingt je nach Zusammenhang neben einer simplen, häufig nicht von der Hand zu weisenden sachlichen Feststellung auch ein Funken Bedauern mit: Denn wenn sich ein Standpunkt durchsetzt, dann heißt das eben auch, dass es abweichende Perspektiven schwer haben, wahrgenommen zu werden. Das ist in der Historie fast wie beim Sport: Die Geschichten der Sieger mögen heroisch sein, doch die Storys der Anderen sind oft viel spannender, emotionaler und schmerzhafter, denn sie handeln nicht selten vom Verlust. Gut 25 Jahre nach dem Mauerfall erzählen Regisseur Matti Geschonnek und Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase  nun genau davon: Von der Auflösung eines Staates, vom Ende einer Illusion, vom Verlust der Heimat. Dass dabei die DDR nicht verklärt, sondern mit all ihren Widersprüchen lebendig wird, macht ihre Tragikomödie „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ zu einem bemerkenswerten Film.“ filmstarts.de


Do. 24.05.18, 20 Uhr: Daheim sterben die Leut (im Club Bambule)

Regie: Klaus Gietinger, Leo Hiemer (D 1984) mit Walter Nuber, Luise Zodel, Josef Lau  (103 Min)

Bauer Allgeier greift zur Mistgabel. Er wehrt sich gegen den Zwangsanschluss an das neue Wassernetz. Die Vermesser kann er so verscheuchen, doch Landrat Strobel lässt ihm daraufhin seine Quelle einfach zuschütten. Doch die Tiere vertragen das „neue Wasser“ nicht: Es kommt zu einem mysteriösen Kälbchensterben auf dem Hof. Der widerspenstige Landwirt sucht nun Gesundbeter Guggemoos auf, der dank „weißer Magie“ über besondere Kräfte verfügt. Guggemoos rät Allgeier, selbst ein neues Wasser für den Hof zu suchen. Wünschelrute voran macht er sich mit seinem Freund Dominikus auf die Suche, während der Landrat von einem gräßlichen Harndrang befallen wird. Als die Bauarbeiten für die neue Wasserleitung beginnen, wird es turbulent: Ein Bauwagen fliegt in die Luft! Terroristen? Die Dorfpolizei ermittelt. Als auf Allgeiers Grund plötzlich eine neue Quelle sprudelt, wird diese als Wunderquelle vermarktet. Derweil erleben Bauernbub und Stadtfrau das Wunder der Liebe und kriegen sogar Besuch vom Leibhaftigen. Endlich wird Guggemoos’ Bann gebrochen: Der Landrat kann wieder und strullert im hohen Bogen von der Brücke. Der Bauer dagegen wird für nicht ganz dicht erklärt und in die „Psyche“ eingewiesen, während die neue Wasserleitung fleißig begossen wird. Am Ende durchbricht der alkoholisierte Landrat eine Polizeisperre und fährt den Karren höchstpersönlich in den Graben. Bauer Allgeier aber kehrt zurück in den Kreis seiner Lieben. Nur der Opa geht lieber zum Postwirt Einkehren, denn er weiß: „Daheim sterben die Leut’“.


Do. 31.05.18: Sons of Norway (im Club Bambule)

Regie: Jens Lien (Nor 2011) mit Sven Nordin, Åsmund Høeg, Sonja Richter (100 Min)

Nach dem Unfalltod seiner Frau muss sich Alt-Hippie Magnus als Alleinerzieher bewähren. Hilfe kommt von unerwarteter Seite: Als Söhnchen Nikolaj zum ersten Mal die Sex Pistols hört, wird das sein Leben für immer verändern. Die grünen Haare stehen zu Berge, die Sicherheitsnadel in der Backe schmerzt nur kurz, und völlig fehlendes Talent an der Gitarre ist kein Hindernis für das angestrebte Berufsziel Punk-Rocker. Nur den Alten schockieren, das funktioniert nicht so recht, denn nach anfänglicher Skepsis wird auch Daddy vom Punk-Virus infiziert …

„Die Sex Pistols haben sein Leben verändert und das seines Vaters gerettet. Ein kleiner, lustiger, trauriger, wilder, zärtlicher skandinavischer Film, der sich mit Leichtigkeit großer Themen annimmt und die Extraportion Punkrock-Spirit atmet – inklusive Gastauftritt von Johnny Rotten. Empfehlung.“ filmtipps.at


Do. 07.06.18, 20 Uhr: Blind Dates (im Club Bambule)

Regie: Levan Koguashvili (Georgien 2013) mit Andro Sakhvarelidze, Ia Sukhitashvili, Archil Kikodze (99 Min)

Mit 40 Jahren lebt der Lehrer Sandro noch immer bei seinen Eltern, die sich ständig in sein Privatleben einmischen. Die «Blind Dates», zu denen ihn sein Freund Iva drängt, interessieren ihn kaum. Bei einem Ausflug ans Schwarze Meer verliebt Sandro sich in die Friseurin Manana. Als deren Ehemann vor-zeitig aus dem Gefängnis entlassen wird, nimmt Sandros Situation absurde Dimensionen an. Eine trockene Komödie in bester georgischer Tradition.

„Fehlschlüsse und Missverständnisse sind der Motor dieser melancholischen Komödie, in der sich alle immer in alles einmischen, während doch niemand wirklich zuhört, und alle alles falsch verstehen. Im Zweifelsfall argumentiert man wild durcheinander, und die Situation löst sich in heftigen Ausbrüchen auf. Levan Koguashvilis zweiter Spielfilm steht damit in den besten Traditionen des georgischen Kinos. Der Erzählton ist ruhig, die Ereignisse überschlagen sich. Unsentimental, mit Auslassungen und Andeutungen, in wunderbaren Farbkompositionen und mit enormem Gespür für Räume, Architektur und Stadtlandschaften erzählt, gewinnt der Film schließlich ungeheure Tiefe.“ moviepilot.de


Sa. 16.06.18, 20 Uhr: The Look of Silence (im VHS-Haus)

Regie: Joshua Oppenheimer (II) (Dän 2015) Dokumentation (103 Min)

Über eine Million Menschenleben haben die grausamen Massaker gefordert, zu denen es zwischen 1965 und 1966 in Indonesien kam. Noch heute werden dort die rücksichtslosen Handlanger, die zahlreiche Leben ausradierten, wie Helden gefeiert. Sie haben im Namen der Regierung als Paramilitärs Jagd auf vermeintliche Kommunisten gemacht. Die Blutspur führt Regisseur Joshua Oppenheimer zu einem Ehepaar, dessen ältester Sohn den Paramilitärs zum Opfer gefallen ist und von dessen Tod sich die Eltern nie erholt haben. Der Bruder des Ermordeten, Adi, sucht die Menschen auf, die den Mord verschuldet haben. Dabei trifft er auf Menschen, die für ihre Taten nie zur Rechenschaft gezogen wurden und sich sogar mit diesen brüsten. Sie wohnen nicht weit weg von Adi, gehen in denselben Läden einkaufen. Durch seinen Beruf als Optiker kommt der Hinterbliebene mit den Mördern ins Gespräch und erfährt bis ins Detail, was seinem Bruder damals zugestoßen ist…

Fazit: „The Act of Killing“ ist für uns einer der besten 100 Filme aller Zeiten – und die Fortsetzung „The Look of Silence“ steht dem Vorgänger in nichts nach.“ filmstarts.de 


Do. 21.06.18, 20 Uhr: Lucky (im Club Bambule)

Regie: John Carroll Lynch (USA 2018) mit Harry Dean Stanton, David Lynch, Ron Livingston mehr (88 Min)

Ein Kaff in der Wüste, irgendwo im Südwesten der USA: Der alte Lucky (Harry Dean Stanton) lebt allein in einem kleinen Haus und geht jeden Tag einer bestimmten Routine nach. Der nach wie vor sehr agile Senior startet mit Yoga-Übungen in den Tag, bevor das Frühstück im Diner ansteht. Danach werden Kippen gekauft, anschließend Quizsendungen im Fernsehen geguckt und abends wird in der Stammbar eine Bloody Mary mit sonderbaren Typen wie Howard (David Lynch) getrunken, dessen hundertjährige Schildkröte Roosevelt heißt und leider abgehauen ist. Es macht Lucky nichts aus, keine intime Bezugsperson zu haben: Er ist alleine, aber nicht einsam. Nachdem er einen Schwächeanfall hatte, fängt er jedoch an, über das nahende Lebensende nachzudenken. Der alte Mann beginnt sich zu fragen, was er dem Tod entgegensetzen kann…

Rein äußerlich betrachtet passiert hier kaum etwas, man sieht Lucky am Anfang und Ende exakt die gleichen Dinge tun, dem exakt gleichen Tagesablauf folgen. Doch dazwischen erlebt er – durch einen kleinen Schwächeanfall, der von seinem auch nicht mehr jungen Arzt nur mit den Worten diagnostiziert wird: „Du wirst alt!“ – so etwas wie eine Epiphanie. Durch den Moment der Schwäche aus seinem Alltagstrott gerissen, mit der unaufhaltsamen Frage nach der eigenen Sterblichkeit konfrontiert, hinterfragt Lucky sein Leben, seine Existenz, sein Alleinsein, das möglicherweise freiwillig ist, vielleicht aber auch nicht. Doch was kann man dem Tod entgegensetzen? Ein Lächeln ist die Antwort und so verabschiedet sich Lucky, verabschiedet sich Harry Dean Stanton mit einem Lächeln aus dem Film und in seinem letzten großen Leinwandauftritt aus dem Leben. 
Fazit: Mit „Lucky“ hat John Carroll Lynch nicht nur einen bemerkenswerten Debütfilm vorgelegt, sondern dem inzwischen verstorbenen Harry Dean Stanton auch einen wunderbaren Abschied nach einer langen, abwechslungsreichen Karriere geschenkt.“ filmstarts.de


Do. 28.06.18, 20 Uhr: Three Billboards Outside Ebbing Missouri (im Club Bambule)

Regie: Martin McDonagh (USA/GB 2017) mit Frances McDormand, Woody Harrelson, Sam Rockwell, Peter Dinklage (116 Min)

Die Tochter von Mildred Hayes  wurde vor Monaten ganz in der Nähe ihres Zuhauses vergewaltigt und ermordet, aber noch immer tut sich in dem Fall nichts. Von einem Hauptverdächtigen fehlt jedenfalls noch jede Spur und so langsam glaubt Mildred, dass die örtliche Polizei einfach ihre Arbeit nicht richtig macht. Und ganz anders als ihr Sohn Robbie , der einfach nur sein Leben weiterleben möchte, kann sie das nicht akzeptieren. Darum lässt sie eines Tages an der Straße, die in ihren Heimatort Ebbing, Missouri führt, drei Werbetafeln mit provokanten Sprüchen aufstellen, die sich an Polizeichef William Willoughby  richten. Klar, dass die Situation nicht lange friedlich bleibt. Als sich dann noch Officer Dixon einmischt, ein unreifes und gewalttätiges Muttersöhnchen, eskaliert die Lage…

„“Three Billboards“ liest man am besten als einen Metafilm. Als einen cleveren Essay über die Tendenz unserer Zeit, schnelle Urteile zu fällen, harte Lager zu bilden und sich gleich vollkommen sicher zu sein, wie absolut verkommen die Gegenseite ist. Solche Sicherheiten will McDonagh brillant erschüttern, dafür nimmt er sogar eine gewisse Herzlosigkeit in Kauf. Es geht ihm nicht wirklich um Mordopfer und die Gefühle ihrer Eltern, es geht ihm nicht wirklich um Polizeigewalt und Rassismus, und es geht ihm erst recht nicht um reale Kleinstädte im Süden der USA.

Worum es ihm geht, ist die Wut seiner Zuschauer, ihre Gefühle, die er immer wieder verwirrt, erschütternden Umkehrungen unterwirft und mit riesigen Fragezeichen entlässt. Dass deshalb nun eine Debatte läuft, die ihn aus allen Oscar-Empfehlungen möglichst ausschließen will, beweist nur die Klarsicht seines Films – und die Richtigkeit seiner Analyse.“ Süddeutsche.de


Fr. 29.06.18, 19 – 22 Uhr: Stand by Me

(im Foyer der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Christophsbad, Haus 25)

Regie: Rob Reiner (USA 1986) mit River Phoenix, Richard Dreyfuss, Corey Feldman (85 Min) nach einer Geschichte von Stephen King

Gordie, Chris, Teddy und Vern  sind vier Freunde. Eines Tages beschließen sie, ihren vermissten Mitschüler Ray Brower zu suchen. Der etwas trottelige und dickliche Vern hat zufällig ein Gespräch zwischen seinem Bruder und einem befreundeten Mitglied einer ansässigen Gang aufgeschnappt, in dem sich die beiden über den Aufenthaltsort des Jungen unterhielten, der beim Beerenpflücken von einem Zug tödlich erfasst wurde. Mit nur einigen wenigen Cent ausgestattet, machen sich der um Anerkennung ringende Gordie, der exzentrische Teddy, der aus einer kriminellen Familie stammende Chris und der ängstliche Vern auf, um die Leiche zu finden. Während ihres beschwerlichen Weges, der zwei Tage immer entlang den Bahngleisen führt, stolpern die Jungs von einem Abenteuer ins nächste. Ihre Freundschaft wird zunehmend auf die Probe gestellt….

„Stand By Me – Das Geheimnis eines Sommer“ hat sich als eines der besten Jugend-Dramen völlig zu Recht einen Platz in der Filmgeschichte gesichert. Selten agierten jugendliche Darsteller so bewegend und glaubhaft, dass man nach einiger Zeit meinen könnte, sie schon ewig zu kennen. Ein Film, der dem Zahn der Zeit standhält und auch heute noch für eineinhalb Stunden das erfrischende Gefühl einer unbeschwerten Kindheit vermittelt.“ filmstarts.de

Gleich zwei Vorträge führen am Abend in die StephenKing-Welt ein.

Die Bedeutung als Autor der Psychologie von Kindern und Jugendlichen stellt Dr. med. Markus Löble, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJPP) vor. Die Tiefenpsychologie von Kings Werk, mit besonderem Fokus auf dessen Verfilmungen, thematisiert der Vortrag von Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Niklas Gebele (Karlsruhe) . Im Anschluss ab etwa 20 Uhr sind die BesucherInnen herzlich eingeladen, den Film zu genießen und sich auf eine lange Filmnacht mit Diskussionen einzustellen. Das Publikum ist dazu eingeladen Proviant selbst mitzubringen. Alkoholfreie Getränke sind frei und warmes Popcorn steht zum Verkauf bereit.