Programm

Do. 06.09.18, 20 Uhr: Blank City (im Club Bambule)

Regie: Celine Danhier (USA 2010) Dokumentation mit Jim Jarmusch, Steve Bucemi, John Lurie u.a. (96 Min)

BLANK CITY ist ein Liebesbrief an eine Generation ungestümer Filmemacher und ihren Wirkungsort New York City. Bis in die 80er Jahre war Manhattan eine Brache mit billigen Mieten und Drogen, eine Brutstätte unabhängigen Kunstschaffens. Hier trafen sich junge Regisseure wie Jim Jarmusch und John Waters, um mit Musikerinnen wie Debbie Harry und Lydia Lunch wilde, richtungsweisende Independent-Filme zu drehen. BLANK CITY bringt Zeitzeugen zusammen und porträtiert die Geschichte des „No Wave Cinema“ und des „Cinema of Transgression“, einer einmaligen Underground-Filmbewegung, und ein ungekannt schroffes New York der 70er.

„eine mitreißende Dokumentation mit großartigen Bildern, brillantem Soundtrack und erstaunlich gut gealterten Protagonisten. Ohne Abstriche empfehlenswert.“
The Guardian


Sa. 15.09.18, 20 Uhr: Letzte Tage in Havanna (in der VHS)

Regie: Fernando Perez (Cuba 2018) mit Jorge Martínez, Patricio Wood, Gabriela Ramos, Jesús Pérez (93 Min)

Sie sind Freunde, seit vielen, vielen Jahren schon, wohnen auch zusammen in einer kleinen, heruntergekommenen Wohnung in Havanna. Aber die gemeinsamen Tage sind gezählt für Miguel und Diego. Miguel träumt schon lange davon, endlich Kuba zu verlassen und in die USA auszuwandern. Diego hingegen kann kaum mehr sein Bett verlassen, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis er seiner AIDS-Erkrankung erliegt. Die Zeit, die ihm noch bleibt, will der offen homosexuell lebende Diego aber noch bis zum Letzten auskosten. Auch deshalb geraten er und Miguel, der sämtliche Lebensfreude verloren und sich von den Menschen zurückgezogen hat, immer wieder aneinander.

Wenn zwei grundverschiedene Menschen in Filmen zusammenkommen, dann geschieht das meist zum Zweck der Komik – je größer der Kontrast ist, umso stärker darf und soll gelacht werden. Letzte Tage in Havanna beweist aber, dass es auch anders geht. An Unterschieden zwischen Miguel und Diego mangelt es nicht. Gesund vs. krank, ausgebrannt vs. lebenslustig, hetero vs. schwul. Scherze gibt es auch, Diego ist sich bis zuletzt für keinen Spruch zu schade. Und doch, so richtig zum Lachen ist einem hier nicht zumute.

„Kuba hat viel zu lange gewartet damit, Dinge zu ändern, die unbedingt und schon lange hätten geändert werden müssen. Hätten wir dies getan, wären wir nun nicht an diesem Tiefpunkt“, sagt der Kubaner Pérez im Interview mit dem Trigon-Magazin. Dabei ist der 73-jährige Regisseur, der mit „Das Leben ein Pfeifen“ (1998) bekannt wurde, des Dissendententums unverdächtig und erklärter Anhänger der Revolution. Doch selbst für ihn scheinen die Zustände mittlerweile kaum noch auszuhalten zu sein. 

„Ein meisterliches Kammerspiel, das zum Schicksalsdrama eines ganzen Landes wird: Ist Kuba tot, oder gibt es Hoffnung?“ cinema


Do. 20.09.18, 20 Uhr: Schildkröten können fliegen (im Club Bambule)

Regie: Bahman Ghobadi (Iran/Irak 2005) mit Soran Ebrahim, Avaz Latif (95 Min)

Das Leben für die Kinder in einem kleinen Bergdorf an der irakisch-iranischen Grenze, ist hart. Im Frühjahr 2003, kurz vor Beginn des Irak-Kriegs, müssen sie selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen: Sie entschärfen Landminen. Eines Tages tauchen drei Waisenkinder auf und prophezeien den baldigen Beginn des Krieges.

„In eindringlichen und poetischen Bildern erzählt Bahman Ghobadi vom Alltag der Flüchtlingskinder in einer lebensfeindlichen Umwelt und zeigt dennoch auch ihre Freude am Leben. Ein berührender Film über Kinder im (Bürger-)Krieg.“ bpb


Sa. 22.09.18, 19.30: Mary und Max (in der Stadtkirche!)

Regie: Adam Elliot (Australien 2010) Animationsfilm (92 Min)

Mary Daisy Dinkle ist acht Jahre alt und hat die Schnauze gestrichen voll. Vor allem von ihrer Mutter, die am laufenden Band qualmt, säuft und klaut. Ihr Vater derweil hat zuletzt kaum noch blicken lassen. Ohne Freunde trottet das arme Mädchen durch den tristen Alltag im heimatlichen Melbourner Suburb und lässt das Mobbing ihrer Klassenkameradinnen stoisch über sich ergehen. Doch dann wendet sich das Blatt: Mary beginnt eine Brieffreundschaft mit Max Jerry Horrowitz. Der ist 44 Jahre alt, leidet am Asperger-Syndrom, wohnt im fernen New York und hat es ebenfalls nicht leicht im Leben. Zunehmend tauen das einsame Kind und der dickliche Mann einander auf…

„Fazit: Herzlich, traurig, witzig – Adam Elliot spielt in seiner Stop-Motion-Tragikomödie „Mary & Max“ meisterhaft auf der Klaviatur der Empfindungen und entführt in eine Welt der augenzwinkernden Einfälle, schwarzhumorigen Kommentare und kauzig- liebenswerten Figuren. Ein liebevolles Kinokleinod über emotionale Isolation und wahre Freundschaft.filmstarts.de


Do. 27.09.18, 20 Uhr: Die andere Seite der Hoffnung (im Club Bambule)

Regie: Aki Kaurismäki (Finn 2017) mit Sherwan Haji, Sakari Kuosmanen (98 Min)

Khaled, ein junger Syrer, gelangt als blinder Passagier nach Helsinki. Dort will er Asyl beantragen, ohne große Erwartungen an seine Zukunft. Wikström ist ein fliegender Händler für Männerhemden und Krawatten. In der Mitte des Lebens angekommen, verlässt er seine Frau, gibt seinen Job auf und profiliert sich kurzfristig als Poker-Spieler. Von dem wenigen Geld, das er dabei gewinnt, kauft er ein herunter-gewirtschaftetes Restaurant in einer abgelegenen Gasse von Helsinki. Als die finnischen Behörden entscheiden, Khaled in die Ruinen von Aleppo zurückzuschicken, beschließt er, illegal im Land zu bleiben. Wikström findet ihn schlafend im Innenhof vor seinem Restaurant. Vielleicht sieht er etwas von sich selbst in diesem ramponierten, angeschlagenen Mann. Jedenfalls stellt er Khaled als Putzkraft und Tellerwäscher an. Für einen Moment zeigt uns das Leben seine sonnigere Seite, aber schon bald greift das Schicksal ein. Der Ausgang des Films bleibt offen, er führt entweder in ein respektables Leben oder auf den Friedhof. Für in die Enge getriebene Menschen bietet beides Vorzüge.
DIE ANDERE SEITE DER HOFFNUNG erzählt davon, dass jeder Melancholie ein fast rebellischer Zug der Hoffnung innewohnt. Und zeigt das Leben als Wechselspiel von ständiger Sehnsucht und schwankender Hoffnung, von fast märchenhafter Menschlichkeit und kaltem Realismus. Aki Kaurismäkis Filme sind bekannt für ihren lakonischen, skurrilen und minimalistischen Stil. Seine Helden waren immer die „kleinen Leute“: Außenseiter, Arbeiter und Arbeitslose – die Verlierer der Gesellschaft. Seit LE HAVRE hat Kaurismäki den Kosmos seiner filmischen „Underdogs“ um eine globale Komponente erweitert. Um diejenigen, die auf der Flucht sind und jetzt in der sozialen Hierarchie ganz unten stehen. 
Aki Kaurismäki wurde auf den 67. Internationalen Filmfestspielen Berlin mit dem Silbernen Bär für die Beste Regie ausgezeichnet!


So. 30.09.18, 20 Uhr: Clash

(im Club Bambule – Kooperation mit amnesty international im Rahmen der Interkulturellen Tage)

Regie: Mohamed Diab (Ägypt/D/F 2016) mit Rémi Burah, Mohamed Hefzy, Eric Lagesse, Moez Masoud (95 Min)

In seinem zweiten Spielfilm nach dem einflussreichen »KAIRO 678« verdichtet der Ägypter Mohamed Diab die Unübersichtlichkeit der politischen Krise zu einem überaus klaustrophobischen Szenario. Clash beschränkt seinen Handlungsraum auf das Innere eines Gefangenentransporters der Polizei. Auf einer Fläche von acht Quadratmetern spielen sich die Dramen, Tragödien und ein paar wenige hoffnungsvolle Momente des Films ab; die Kamera zeigt nur, was drinnen geschieht oder durch die schmale Tür und die vergitterten Fenster zu sehen ist. Das klingt nach Minimalismus, nach Reduktion und Zuspitzung. Tatsächlich aber betreibt die Inszenierung ein geschicktes Doppelspiel: Immer wieder öffnen sich überraschende (Außen-)Räume, wenn sich unmittelbar vor oder neben dem Wagen erstaunliche Massenszenen abspielen, wenn die Inszenierung klarstellt, dass nicht nur der Konflikt da draußen, sondern auch seine filmische Abbildung deutlich größer dimensioniert ist, als es zunächst scheinen mag.

„Diabs nervöse Inszenierung schafft weder Sicherheit noch Klarheit. Sie erzeugt von Anfang an ein Gefühl der Desorientierung und konzentriert sich ganz darauf, die ­extreme Situation vor allem physisch erfahrbar zu machen. Die Menschen in diesem Gefängnis auf Rädern bleiben uns ziemlich fremd, sie sind keine Figuren im klassischen Sinne, sondern wirken ganz real, fast wie in einem Dokumentarfilm. Diabs Kunst liegt in dieser Mischung: Er verbindet grandiose Gestaltungskraft mit beklemmendem Realismus.“ epd-filmdienst


Do. 04.10.18, 20 Uhr: Anne Clark – I will walk out into tomorrow (im Club Bambule)

Regie: Claus Withopf D 2018) Dokumentation (84 Min)

Dokumentation über die britische Musikerin und Poetin Anne Clark, die mit ihrer avantgardistischen elektronischen Musik Berühmtheit erlangt hat. Clark singt ihre zumeist sehr poetischen, aber auch melancholischen und schwermütigen Texte nicht, sondern trägt diese rhythmisch gesprochen vor, weswegen ihr Werk auch oft dem Genre Spoken Word zugeordnet wird. In seiner Dokumentation „I’ll Walk Out Into Tomorrow” zeichnet Filmemacher Claus Withopf ein Porträt von Clark und findet zugleich einen Weg, die Arbeit der Künstlerin zu visualisieren. Der Regisseur begleitete Clark beinahe zehn Jahre lang und zeigt die mehr als 30-jährige Karriere der Künstlerin. So geht er etwa auf die Konflikte mit ihrer einstigen Plattenfirma ein, die dazu führten, dass sich Clark aus dem Geschehen zurückzog und sich im musikalischen Exil in Norwegen neu erfand.

„Am Anfang habe ich meine Texte zu Punk aufgeführt. Aber ich war immer großer Fan der deutschen Krautrockszene, Tangerine Dream, Kraftwerk – diese Musik beeinflusste mich und die Musiker, mit denen ich arbeitete, enorm. Ich mag auch Klassik sehr gern […] Ich versuche, ganz verschiedene Musikstimmungen zusammenzubringen.“  AnneClark


Sa. 13.10.18, 20 Uhr: Das grüne Gold (im VHS-Haus)

Regie: Joakim Demmer (Finn/S/D 20116) mit Argaw Ashine, Omot Agwa Okwoy, Ivan Holmes, David Pred (82 Min)

„Jörg Hartmann kennen wir als Dortmunder »Tatort«-Kommissar. In diesem Dokumentarfilm ist seine Stimme das Alter ego eines Filmemachers, der auch einem Krimi auf der Spur ist. Und leider ist die hier erzählte Geschichte wahr. Es geht um den global grassierenden Landraub an Kleinbauern allgemein. Und ganz konkret um die Region Gambela im äußersten Westen von Äthiopien, wo der saudische Milliardär Mohammed Al Amoudi im Nationalpark für seine Firma Saudi Star zehntausend Hektar Urwald (mit der Option für mehr) roden ließ, um Basmati­reis für den Export anzubauen und zu verarbeiten. Und er ist nicht der Einzige.

Filmemacher Joakim Demmer wunderte sich, wieso ein Land mit großen Hungerproblemen Lebensmittel exportiert. Und er recherchiert erst bei Lobbyisten in New York und dann gemeinsam mit dem äthiopischen Journalisten Argaw Ashine am Ort des Geschehens selbst, wo die Regierung zur Beschaffung von Devisen solche internationalen Investoren großzügig einlädt und das Agrarentwicklung und Fortschritt nennt. Die bisher auf dem Gebiet lebenden Kleinbauern, die durch die Vertreibung sowohl Lebensunterhalt wie Heimat verlieren, sehen das etwas anders.

Irgendwann wird die Recherche für den Äthiopier zu gefährlich (er flieht später nach Deutschland, ein widerständiger Angestellter des Nationalparks, der ebenfalls mit Demmer arbeitete, sitzt in Addis Abeba im Knast), und Demmer kehrt allein nach Gambela zurück, wo sich aus dem Landkonflikt eine Art Bürgerkrieg entwickelt hat. Die einzige Hoffnung für eine friedliche Veränderung der Situation setzen die Vertriebenen auf den Menschenrechtler David Pred von Inclusive Development International. Die NGO setzt sich für Opfer der Politik der Weltbank ein, die (wie EU-Instanzen auch) mit ihren Programmen zur »Villagisation« die Enteignungen tatkräftig unterstützt. Erfolgreich ist er damit nicht. Doch es sind die stärksten (und hoffentlich etwas bewegenden) Momente dieses starken Films, wenn die aus ihrer Heimat vertriebenen Bauern ihre anklagenden Stimmen sehr klar und deutlich über die Kamera direkt an die UN-Institution richten.“ epd-Filmdienst


Do. 18.10.18, 20 Uhr: Zwei Herren im Anzug (im Club Bambule)

Regie: Josef Bierbichler (D 2018) mit  Josef Bierbichler, Simon Donatz, Martina Gedeck,Sophie Stockinger (139 Min)

Bierbichler ist ein großer, das deutsche Theater prägender Schauspieler, allein dreimal von den Kritikern zum Schauspieler des Jahres gewählt. Er war u.a. „Mein Herbert“ in dem Stück seines Freundes Herbert Achternbusch, er war Heiner Müllers „Philoktet“ oder Lopachin in Peter Zadeks „Kirschgarten“. Im Kino war Bierbichler u.a. in Tom Tykwers „Die tödliche Maria“ und „Winterschläfer“, in „Winterreise“ von Hans Steinbichler, (Deutscher Filmpreis als Bester Schauspieler), in „Im Winter ein Jahr“ von Caroline Link und Michael Hanekes „Das weiße Band“ zu sehen.

Es ist das Jahr 1984 und es ist am Ende des Sommers. 

Im ausgedienten Tanzsaal eines ehemals traditionsreichen Gasthauses am See, haben der Wirt und Bauer Pankraz und sein 35 jähriger Sohn Semi gerade die letzten Gäste verabschiedet, die zum Leichenschmaus zu Ehren der verstorbenen Frau und Mutter Theres erschienen waren. Nun sitzen Vater und Sohn in erzwungener Gemeinschaft beisammen und unterhalten sich über die Vergangenheit: 1. und 2. Weltkrieg, alliierte Besatzung, der erste Traktor, Kalter Krieg, Wirtschaftswunder, Flüchtlinge, Studentenunruhen, die Familie. Alles kommt stockend und sehr persönlich zur Sprache und (für den Zuschauer) ins Bild.

Zwei unbekannte, vornehm gekleidete Herren werden sie vom späten Nachmittag an bis in die anbrechende Nacht hinein als zwar ungebetene, aber doch eindringliche Stichwortgeber ihres familiären Erinnerns über einen Zeitraum von 70 Jahren begleiten.

„Der Schauspieler Josef Bierbichler hat in seinem Debütroman „Mittelreich“ die eigene Familiengeschichte als Grundlage für eine beeindruckende Saga genutzt. Poetisch wuchtvoll, mal grotesk, dann wieder soziologisch erläuternd erzählt der Roman von den historischen Umwälzungen, die auch vor dem bayerischen Gutshof nicht Halt machen. Diese Geschichte hat Bierbichler nun als Regisseur und in der Hauptrolle selbst verfilmt.“ Kino.de


Do. 25.10.18, 20 Uhr: Kind 44 (im Club Bambule)

Regie: Daniel Espinosa (USA) mit Tom Hardy, Noomi Rapace, Gary Oldman (138 Min)

Leo Demidow ist als Militärpolizist ein Handlanger der Sowjetunion unter Stalin, ein staatliches Instrument. Er hinterfragt seine Aufträge nicht und fühlt sich an keine Moral gebunden, die nicht durch die Partei vorgegeben ist. Von seinen Vorgesetzten wird Leo regelmäßig daran erinnert, dass es in seinem Land – der offiziellen Linie nach – bestimmte Verbrechen nicht gibt, Kindsmord etwa. Doch als die Leiche des kleinen Sohnes eines Mitoffiziers aufgefunden wird und der Staatsapparat den offensichtlichen Mord zu vertuschen versucht, kommt Leo ins Grübeln. Als ein weiteres Kind ermordet wird, stellt Leo eigene Nachforschungen an und gerät so ins Visier seiner Vorgesetzten. Er weckt das Misstrauen des Milizanführer Nesterow und wird mit seiner Familie ins provinzielle Exil geschickt. Während dies Leos ehrgeizigem Rivalen Wassili in die Karten spielt, wird Leos Suche nach dem Killer immer gefährlicher – nicht nur sein Leben ist in Gefahr, auch sein Vertrauen zu seiner Frau Raisa  wird auf die Probe gestellt.

„Entsprechend grau in grau sind die Bilder des Films, denen es gelingt, die bedrückende Atmosphäre jener Zeit perfekt einzufangen. Dazu die erstklassige Besetzung – vor allem Joel Kinnaman als rückgratloser Gegenspieler von Tom Hardy –, die einen entscheidenden Teil zum hohen Unterhaltungswert beiträgt.“ cinema.de