Master & Commander

Do. 04.07.19, 20 Uhr: Master & Commander – Bis ans Ende der Welt (im Club Bambule) nach den Romanen von Patrick O’Brien

Regie: Peter Weir (USA 2003) mit Russell Crowe, Paul Bettany, Billy Boyd (134 Min)

Im 19. Jahrhundert toben erbitterte Kämpfe zwischen dem Frankreich Napoleons und England. Der Befehlshaber des englischen Kriegsschiffs „H.M.S. Surprise“, Kapitän Jack Aubrey (Russell Crowe), bekommt den Auftrag, das französische Schiff „Acheron“ aufzuspüren und zu vernichten. Schon beim ersten Aufeinandertreffen der beiden konkurrierenden Schiffe wird deutlich, dass es sich hier um ein ungleiches Duell handelt. Die Acheron ist das modernste Schiff der französischen Flotte. Dank des mehrere Fuß dicken Rumpfes prallen die Kugeln der Surprise an ihr ab und obendrein verfügt die Archeron aufgrund der größeren Kanonen noch über einen Reichweitenvorteil. Aubrey bleibt nichts anderes übrig, als mit seinem schwer beschädigten Schiff die Flucht anzutreten. Seine Mannschaft rechnete schon damit, dass sie den Heimathafen ansteuern, um die Verwundeten zu versorgen und die Schäden am Schiff zu reparieren, doch Aubrey hat andere Pläne. Nach einer notdürftigen Reparatur gibt er erneut Befehl, den scheinbar unbesiegbaren Gegner anzugreifen…

„Unterm Strich ist Weir ein weiterer Geniestreich geglückt, der allerdings nicht ganz die große Klasse, seiner bisherigen Vorzeigefilme erreicht. Manche mögen vielleicht bemängeln, dass dem Film hin und wieder etwas die Luft ausgeht und er unter dem teils sehr behäbigen Erzähltempo leidet. Dem kann klar entgegnet werden, dass Weir keinen Unterhaltungsfilm schaffen wollte. Wer dies erwartet, ist hier definitiv im falschen Film. Weirs Ziel war es vielmehr, das perfekte Abbild einer längst vergangenen Zeit und des dazugehörigen Mikrokosmos auf einem Kriegsschiff zu kreieren. Dies ist ihm zweifelsohne perfekt gelungen. Glaubwürdiger war ein Hochsee-Drama noch nie. „Master And Commander“ ist anders, aber auf eine erfrischende Art und Weise.“ filmdienst.de