Hidden Figures

Do. 05.09.19, 20 Uhr: Hidden Figures (im Club Bambule)
Regie: Theodore Melfie (USA 2016) mit Taraji P. Henson, Octavia Spencer, Janelle Monáe, Kevin Costner, Kirsten Dunst, Jim Parsons (127 Min)1962: John Glenn ist der erste Amerikaner, der die Erde in einem Raumschiff komplett umkreist. Das ist ein wichtiger Meilenstein im Kalten Krieg zwischen den USA und der Sowjetunion, der auch als Wettlauf im All geführt wird – zu einer Zeit, als Weiße und Schwarze in den USA noch per Gesetz getrennt werden und von Geschlechtergleichheit keine Rede sein kann. In der NASA aber, wo neben Glenn vornehmlich andere weiße Männer wie Al Harrison und Paul Stafford den Ton angeben, arbeiten drei schwarze Frauen. Deren Namen kennt kaum jemand, ihr Einfluss jedoch ist groß: Den NASA-Mathematerinnen Katherine Johnson, Dorothy Vaughan und Mary Jackson ist es zu verdanken, dass Glenns Mission sicher und erfolgreich verläuft…
„Amerika hat gerade acht Jahre Amtszeit eines schwarzen Präsidenten hinter sich – und trotzdem steht außer Frage, dass in großen Teilen der Bevölkerung die Gleichstellung von Schwarz und Weiß immer noch nicht vollzogen ist. Dass die Pistolen der Cops bei schwarzen Verdächtigen lockerer sitzen, ist nur eines von vielen Indizien für diesen anhaltenden Missstand. Trotzdem hat sich im Vergleich zu den 60er Jahren, der Hochzeit der Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King, einiges getan. Theodore Melfi widmet sich in seinem Biopic „Hidden Figures“ (nach dem gleichnamigen Sachbuch von Margot Lee Shetterly) den Vorreiterinnen Katherine Johnson (früher: Goble), Dorothy Vaughan und Mary Jackson, die sich als schwarze Frauen in einer weißen Männerdomäne behaupten konnten und so ein wichtiges Zeichen auf dem Weg zur Aufhebung der Rassentrennung setzten. Dabei hält sich Melfi streng an die historischen Fakten – und das kann er sich auch ohne weiteres erlauben, denn das Trio hat so Erstaunliches erreicht, dass seine Geschichte gar keiner weiteren Hollywood-Ausschmückung bedarf.“ filmstarts.de